Hallo. 🙂

Ich heiße Ksenija Rodos und bin die Autorin dieses Blogs. Ich bin in der Ukraine auf die Welt gekommen. In Wiesbaden habe ich meine Kindheit verbracht und später habe ich in Berlin gelebt und studiert. 2012 zog ich dann nach Ibiza und seit Anfang 2020 lebe ich mit meiner eigenen Familie auf Bali.
Ich habe in meinem Leben viele Kulturen und ihre sehr unterschiedlichen Erziehungsstile kennenlernen dürfen, sie teilweise am eigenen Leib erleben dürfen und habe mich viel mit ihnen befasst. Ich bin absolut davon überzeugt, dass ich genau diesen Lebensweg gehen sollte, um mich jetzt intensiv mit dem Thema „Erziehung“ zu beschäftigen.

Schon in meiner eigenen Kindheit habe ich kleine Kinder geliebt. Ziemlich früh habe ich dann beschlossen, dass ich  Psychologie studieren und dann mit kleinen Kindern arbeiten möchte. Dann habe ich während der Schulzeit angefangen bei den Nachbarn zu babysitten, habe nach dem Abitur dann Pädagogik studiert und im Kindergarten gearbeitet, was mir unheimlich viel Spaß gemacht hat.

Noch bevor ich den Abschluss meines ersten Studiums fertig brachte, zog es mich dann nach Berlin. Dort habe ich International Business Management studiert und für eine Marketing Agentur die Berlin Fashion Week organisierte. Oft fragte ich mich später, was mir dieser Teil meines Lebens dazu beigetragen hat, um heute anderen Eltern im Umgang mit ihren Kindern helfen zu können. Heute weiß ich, dass auch dieser Teil wichtig war, auf seine ganz bestimmte Art. In Berlin arbeitete ich nebenbei zusätzlich noch 7 Tage die Woche als Nanny , was mich unheimlich reich gemacht hat an Erfahrung im Umgang mit Kindern.

Im Jahr 2012 verbrachte ich meine Semesterferien auf Ibiza, wo ich meinen heutigen Ehemann kennenlernte, ohne den ich heute nicht die Person wäre, die ich bin. Er inspiriert mich jeden tag auf’s Neue und zeigte mir, wie verspannt die meisten Menschen heutzutage sind und wie Menschen sich mit mehr Leichtigkeit begegnen dürfen.
Vier Jahre später wurde ich ungeplant schwanger.

Auf Ibiza entdeckte ich dann auch die Spiritualität für mich. Dieses Thema ergriff mich wie nichts zuvor. Es fühlte sich an, als würde ich darin meine wahre Heimat wiederfinden und ich begann, die Welt und all die hier lebenden Menschen zu verstehen. Dort wo die Psychologie noch Fragen offen lies, schloss die Spiritualität diese Lücken! Speziell durch die intensive Arbeit mit meinen Chakren konnte ich seither unglaublich viele Glaubenssätze in mir entdecken und diese verändern. Das mein Leben unglaublich viel schöner und leichter gemacht. Diese spirituelle Arbeit kann einfach alles verändern, wenn man die Welt der Energien beginnt zu verstehen.

Meine Schwangerschaft war natürlich das Beste was mir je passiert ist. Ich zog mich zurück und genoss diese Zeit in vollen Zügen. Im ersten Trimester schlief ich 23 Stunden am Tag, den Rest der Zeit übergab ich mich. Als das vorbei war, fing ich an sämtliche Bücher zum Thema Kinderentwicklung und Kindererziehung zu lesen. Ich musste mit Erstaunen feststellen, dass sich seit meinem Pädagogikstudium vor nicht einmal 15 Jahren doch einiges verändert hatte! „Bedürfnissorientiert“ war das neue Trendwort schlecht hin! Wer heute nicht bedürfnissorientiert war, war out. So wie Freud. Der war mittlerweile auch überwiegend out. Montessori und Rudolph Steiner waren noch in. Immerhin, ich war nicht ganz aus dem Rennen.

Ich verschlang also ein Buch nach dem anderen, eine Zeitschrift nach der anderen. Ich fühlte, wie dieses Licht wieder in mir aufleuchtete, was ich aus meiner Vergangenheit bereits kannte: Ich wollte Kindern helfen.
Doch jetzt war ich bereits selbst Mutter und erkannte, dass ich wenn ich Kindern helfen möchte, ich erst den Eltern helfen muss. Wenn wir Eltern von heute es schaffen würden mehr Liebe, Verständnis und vor allem Achtsamkeit in den Umgang mit unseren Kindern zu integrieren, könnten wir nicht nur die Zukunft unserer Kinder verändern können, sondern die ganze Welt verändern können! Dieser Gedanke brachte diese kleine Flamme in mir zum Leuchten.

Seither kann ich an nichts anderes denken. Ich habe bereits jetzt schon vielen Müttern aus meinem Bekanntenkreis helfen können, die Beziehung zu ihren Kindern besser zu verstehen und zu stärken. Jedes Erfolgserlebnis motiviert mich umso mehr. Ich werde dieses Wissen verbreiten, bis wir die Generation sind, die Achtsamkeit in unser Familienleben gebracht haben. Die Generation, die ihren Kindern ausschließlich mit Liebe begegnet und bis wir alle erkennen, wie viel Freude im Leben steckt. Das Leben ist für uns da. Wir alle haben es verdient in Fülle zu leben und wir werden unseren Kindern zeigen, wie sie ihr Leben nach ihren Wünschen gestalten dürfen.

 

Mit viel Liebe geschrieben,
Ksenija.

Ksenija Rodos