Chakras bei Eltern und Kindern

Jeder hat sicher schon mal das Bild eines meditierenden Menschen gesehen, auf dessen Körper 7 farbige Punkte aufgezeichnet sind, angeordnet in den Farben des Regenbogens. Diese Bilder tauchen heutzutage überall auf, wo man auf spirituelle Arbeit stößt. Es gibt Chakra Yoga, Chakra Meditationen, Chakra Healings, Chakra Massagen und noch weitere Techniken, die auf die Arbeit mit unseren Chakras ausgerichtet sind.

Ich möchte euch hier erklären, wie die Chakras funktionieren, welchen Einfluss sie auf unser Leben und auf die Beziehung zu unseren Kindern haben.

 

Was Chakras sind

Die Energie, die durch unseren Körper fließt, tut dies ähnlich sortiert, wie das Blut in unserem Körper. So wie es Blutbahnen in unserem physischem Körper gibt, gibt es verschiedene Energiebahnen, die in unserem Energiekörper angeordnet sind. Die Hindus nennen diese Energiebahnen Nadis, die Traditionelle Chinesische Medizin (kurz TCM) nennt sie Meridiane.
Mit diesen Meridianen arbeitet die TCM in Form von Akupunktur und Akupressur. Diese Behandlungsmethoden haben heutzutage auch in Europa und den westlichen Ländern an Popularität gewonnen.

Zusätzlich zu diesen Energiebahnen, gibt es die Chakras. Diese sind Energiezentren, durch die sehr große Energiebahnen laufen. In diesen Energiezentren wird die durchlaufende Energie verarbeitet.

Es gibt dabei 7 Hauptchakren, die in unserem Körper entlang der Wirbelsäule übereinander angeordnet sind. Jedes dieser Chakras nimmt Energie in unterschiedlichen Frequenzen von unserer Umgebung auf und gibt sie wieder ab.

Jedes der sieben Chakras hat seinen eigenen Aufgaben- und Zuständigkeitsbereich:

 

Wurzelchakra

Das erste Chakra ist das Wurzelchakra. Es befindet sich am Ende des Steißbeines, unterhalb unseres Torsos, wo bei Männern die Hoden sind. Dieses Chakra ist hauptsächlich für all das Materielle in unserem Leben zuständig. Unser physischer Körper und seine allgemeine Gesundheit, unser Instinkt nach Nahrungssuche und –aufnahme und unser Überlebensinstinkt sind im Wurzelchakra verankert. Das Bedürfnis nach finanzieller Absicherung und finanzieller Unabhängigkeit ist ebenfalls in diesem Chakra angesiedelt.
Das sogenannte Urvertrauen befindet sich in diesem Chakra und entscheidet darüber, wie sicher oder ängstlich wir uns fühlen. Tragen wir viele Ängste mit uns herum, deutet das auf Blockaden im ersten Chakra hin.
Körperlich können sich Blockaden im Wurzelchakra in den Füßen, Knien, Beinen und in den Geschlechtern äußern.
Alle Glaubenssätze, die mit „Ich habe…“ beginnen, sind im Wurzelchakra verankert.

 

Sakralchakra

Das zweite Chakra ist das Sakralchakra. Es befindet sich im unteren Bauchbereich, dort wo bei Frauen die Gebärmutter ist. Dieses Chakra ist hauptsächlich für unsere Gefühle und die Sexualität zuständig. Es entscheidet darüber, wie emotional wir sind und wie wir diese Gefühle zum Ausdruck bringen. Es bestimmt ob wir das Leben als Achterbahn und bunt oder völlig monoton und langweilig wahrnehmen.
Die Fruchtbarkeit der Frau wird von diesem Chakra stark beeinflusst. (Beim Mann beeinflusst abgesehen vom Sakarlchakra das Wurzelchakra auch die Sexualität und die Fruchtbarkeit.)
Wer sich vom Leben gelangweilt fühlt und viele Schuldgefühle mit sich herum trägt, sollte mit seinem Sakralchakra arbeiten. Auf physischer Ebene zeigen sich solche Blockaden im unteren Rückenbereich, in der Blase, in der Gebärmutter und den Eierstöcken.
Alle Glaubenssätze, die mit „Ich fühle…“ beginnen, sind im Sakralchakra verankert.

 

Solarplexuschakra

Das dritte Chakra ist das Solarplexuschakra und befindet sich über dem Bauchnabel, in etwa auf der Höhe des Magens. Dieses Chakra reguliert unsere Motivation, unser Selbstbewusstsein und unser Machtgefühl. Es bestimmt wie stark wir uns fühlen und wie extrovertiert oder introvertiert wir sind. Durch das Solarplexuschakra kommen wir ins Tun und es entscheidet ob wir an uns glauben oder nicht.  Das sogenannte Ego befindet sich energetisch hauptsächlich im Solarplexuschakra.
Schamgefühle werden im Solarplexuschakra als Blockaden gespeichert und stehen unserem Selbstvertrauen im Weg. Bauchschmerzen, Geschwüre, Unverträglichkeiten und Verdauungsprobleme sind Anzeichen für Unstimmigkeiten in diesem Chakra.
Alle Glaubenssätze, die mit „Ich kann…“ beginnen, sind im Solarplexuschakra verankert.

 

Herzchakra

Das vierte Chakra ist das Herzchakra und befindet sich auf Brusthöhe. Es ist für das Gefühl der Liebe und alle unsere sozialen Beziehungen zuständig. Es entscheidet, wie offen oder verschlossen wir anderen Menschen gegenübertreten. Das Herzchakra verarbeitet Gefühle wie Dankbarkeit, Mitgefühl und Verständnis für unsere Mitmenschen. Manche von uns finden es schwierig den richtigen Partner für’s Leben zu finden oder tiefe Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen. Das sind Hinweise auf Blockaden im Herzchakra.
Das vierte Chakra beeinflusst die Gesundheit der Lunge und des Herzens.
Gefühle wie Trauer und Kummer sammeln sich im Herzchakra an, was dazu führen kann, dass wir eine sogenannte „Herzmauer“ aufbauen und unser Herzchakra verschließen.
Alle Glaubenssätze, die mit „Ich liebe…“ beginnen, sind im Herzchakra verankert.

 

Halschakra

Das fünfte Chakra ist das Halschakra und befindet sich in und um unseren Hals. Dabei bezieht es die Schultern, das Kiefer und die Ohren mit ein.
Das Halschakra bestimmt wie kommunikationsstark wir sind und wie gut wir uns ausdrücken können. Sänger, Autoren und Menschen, die viele Sprachen sprechen, haben in der Regel ein starkes Halschakra. Diese Menschen nehmen Musik meistens auch sehr subtil wahr. Außerdem ist in diesem Chakra auch unsere Kreativität verankert.
Für ein blockadenfreies Halschakra ist es sehr wichtig, dass wir immer die Wahrheit aussprechen und nichts in uns unterdrücken. Wenn wir häufig lügen oder unsere Gedanken und Wünsche unterdrücken, dann verzehrt das auf energetischer Ebene unser Selbstbild und es entstehen Blockaden im Halschakra. Diese äußern sich auf physischer Ebene durch Probleme im Hals-, Nacken- oder Schulterbereich, im Kiefer, in den Zähnen, im Mund oder in den Ohren.
Alle Glaubenssätze, die mit „Ich sage…. / Ich spreche…“ sind im Halschakra verankert.

 

Stirnchakra

Das sechste Chakra ist das Stirnchakra und befindet sich in der Mitte unserer Stirn, etwas über den Augenbrauen. Es wird auch häufig „das dritte Auge“ genannt, da es das Chakra ist, mit dem wir die Feinstoffliche Welt wahrnehmen. Es beherbergt unsere Intuition und verbindet uns mit der geistigen Welt. Wenn wir von dem sechsten Sinn sprechen, dann ist unsere intuitive Wahrnehmung gemeint, die in diesem Chakra innewohnt. Leider verlernen die meisten von uns in der heutigen Welt, die sehr von Materialismus dominiert wird, diese Intuition wahrzunehmen und auf sie zu hören. Dabei ist sie unheimlich mächtig und nützlich!
Auf physischer Ebene verbinden sich mit diesem Chakra unsere Augen und unser Kopf. Wer unter starker Sehschwäche oder Kopfschmerzen leidet, darf mit seinem Stirnchakra arbeiten.
Alle Glaubenssätze, die mit „Ich sehe…“ beginnen, sind im Stirnchakra verankert.

 

Kronenchakra

Das siebte Chakra ist das Kronenchakra und befindet sich über unserem Kopf. Es ist verbindet uns mit der geistigen Welt, mit dem Göttlichen, mit dem Schöpferischen, mit dem Sein, dem Bewusstsein oder wie auch immer dieses Phänomen jeder für sich nennen möchte. Es ist dort, wo unsere Achtsamkeit entsteht und unsere Spiritualität und der Glaube an etwas Größeres innewohnt. Von dort aus steuern wir mit unseren Gedanken das gesamte Geschehen in unserem Leben.
Durch unser Kronenchakra sind wir alle miteinander verbunden. Nicht nur wir Menschen, sondern alles, was im Universum existiert, auf materieller und geistiger Ebene. Jeder Gedanke hat somit nicht nur Einfluss auf unser eigenes Leben, er hat Einfluss auf alles Leben im gesamten Universum.
Blockaden in diesem Chakra können sich in Form von Depressionen, Lernschwierigkeiten oder Apathie ausdrücken.
Alle Glaubenssätze, die mit „Ich denke…“ beginnen, sind im Kronenchakra verankert.

 

Auch die Energie, die von Außen in unsere Aura eindringt, wird von unseren Chakras aufgegriffen und verarbeitet. Das heißt, wenn wir einer anderen Person begegnen tauschen wir ganz automatisch und unbewusst Energien mit ihr aus. Auch hier sind unsere Chakras aktiv und leisten ihren Dienst für uns. Sie entscheiden, ob sie die Energie der anderen Person in unser eigenes Energiesystem aufnehmen, wie wir diese in unserem Energiekörper verarbeiten und abspeichern.

 

Welchen Einfluss Chakras auf unser Leben haben

Die Chakras verbinden unseren physischen Körper mit unserem Energiekörper und unserem Geist. Sie kontrollieren unser instinktives Handeln, beeinflussen unsere Ansichten und Denkweisen. Die Energiezentren lösen Emotionen in uns aus und verarbeiten diese auch. Sie bestimmen wie kreativ wir sind, wie wir Liebe geben und empfangen und wie ruhig und gelassen oder angespannt wir sind. Sie beeinflussen unsere Motivation und wie geschickt wir uns ausdrücken. Unsere Chakras nehmen sehr großen Einfluss auf unsere psychische und physische Gesundheit.

Doch dabei arbeiten sie nicht einseitig, in dem sie uns und unser Leben beeinflussen. Genauso beeinflussen wir täglich selbst auch die Entwicklung unserer Chakras, durch unser Handeln, Denken und unsere Lebensweisen. Es ist quasi ein Geben und Nehmen, ein Kreislauf, dessen Dynamik wir bewusst steuern können.


Wie wir durch die Arbeit an unseren Chakras unser Leben positiv beeinflussen können

In dem wir uns mit unseren Chakras vertraut machen, erkennen wir welche Verhaltensmuster wir in uns tragen. So können wir diese auch bewusst steuern und sehr viele Lebensbereiche in unserem Leben zum Positiven verändern. Wir können beispielsweise unsere Ängste besiegen. Dadurch können wir dann gelassener mit allem umgehen. Außerdem können wir unsere Beziehung zu unserer Traumbeziehung machen. Mit Leichtigkeit können wir unseren Traumjob bekommen und unsere Lebensbestimmung erkennen. Wir können Süchte und Depressionen loswerden und endlich das Leben führen, von dem wir immer geträumt haben.

Auf Quantenebene betrachtet, ziehen wir energetisch genau das an, was wir mit unseren Gedanken und Gefühlen aussenden. Indem wir unsere alten Glaubenssätze umprogrammieren, verändern wir die Energie, die wir aussenden. Dadurch kommen wir zu mehr von dem, was wir uns wünschen.

Durch die Arbeit mit unseren Chakras lernen wir uns erst richtig kennen. Wir erfahren, was wir unterbewusst denken und welche Überzeugungen wir in uns tragen, denn diese sind uns zum größten Teil nicht einmal klar. Wir wissen meist gar nicht, was wir wirklich tief in uns über uns selbst denken und darüber, welches Leben wir glauben verdient zu haben.

Die meisten dieser Glaubenssätze wurden uns in unserer eigenen Kindheit eingeprägt und stellen die Brille dar, durch die wir das Leben sehen. Diese Glaubenssätze machen uns zu Optimisten oder Pessimisten. Durch die Arbeit mit unseren Chakras können wir diese persönlichen Sichtweisen ändern.

 

Wie die Chakras von uns Eltern mit unseren Kindern interagieren

Die Chakras eines Kindes entwickeln sich hauptsächlich in den ersten 7 Jahren, wobei diese Entwicklung niemals wirklich stehen bleibt.
In den ersten 7 Lebensjahren eines jeden Menschen ist das Unterbewusstsein völlig offen. Alles was Kinder mit ihren Sinnen aus ihrer Umgebung wahrnehmen, wird energetisch auf direktem Weg und völlig ungefiltert in ihrem Unterbewusstsein abgespeichert. Später entwickeln wir Menschen durch genau diese Erfahrungen und Prägungen gewisse Muster in unseren Chakras, die zu unseren Überzeugungen werden.

In diesen Jahren sind Kinder sehr feinfühlig in der Aufnahme der Energien. Sie spüren diesen Energieaustausch, können ihn aber nicht wirklich zuordnen. Es sind mehr Gefühle, die sie wahrnehmen. Die Energien, die wir durch unsere Chakras ausstrahlen, nehmen unsere Kinder in der selben Frequenz und Qualität in ihre eigenen Chakras auf.
Sie übernehmen unbewusst unsere Glaubenssätze. Das beginnt schon in der Schwangerschaft: Wie ein Computer lädt sich unser Kind die Energiemuster in sein eigenes Energiesystem runter.

Somit formen wir sehr unbewusst einen großen Teil des Charakters unserer Kinder. Nicht umsonst heisst es immer: Unsere Kinder sind unsere Spiegel. Denn genau so ist es, sie spiegeln unser Verhalten, unsere unbewussten Überzeugungen, unsere (unterdrückten) Gefühle und unseren Charakter wieder.

Das zu wissen, ist ein Segen. Denn wenn wir ein Verhalten unserer Kinder nicht verstehen, so dürfen wir in uns hineinhorchen und uns fragen: Wo hat er/sie dieses Verhalten her? Was fühlt mein kind gerade? Kenne ich dieses Gefühl von mir selbst vielleicht sogar? Welches Chakra beeinflusst dieses Verhalten und wie sieht es bei mir in diesem Chakra so aus?

 

Wie wir die Entwicklung der Chakras unserer Kinder positiv beeinflussen können

Wir wissen jetzt also, dass wir die Entwicklung der Chakras unserer Kinder zu jeder Zeit unbewusst beeinflussen. Desto besser wir unsere eigenen Chakras kennen, umso mehr können wir auch auf die Entwicklung der Chakras unserer Kinder positiv einwirken.

Wie sich die einzelnen Chakras in den verschiedenen Altersstufen entwickeln und wie genau wir sie bei dieser äußerst wichtigen energetischen Entwicklung unterstützen können, ist ein sehr wichtiger Bestandteil der spirituellen Erziehung. Ich werde zu jedem einzelnen der sieben Chakras einen einzelnen Artikel schreiben, der detailliert auf die Entfaltung der  Energiezentren eingeht. Dort werde ich genau beschreiben, wie wir unseren Kindern durch bewusstes Verhalten, positive Glaubenssätze mit auf ihren Lebensweg geben können.
Wenn wir den Austausch der Energien zwischen unseren eigenen und der Chakras unserer Kinder verstehen, verändert das unser Leben grundlegend.

 

Zu den Artikeln:

Entwicklung des Wurzelchakras – 1. Lebensjahr hier
Entwicklung des Sakralchakras – 2. Lebensjahr hier
Entwicklung des Solarplexuschakras – 3. Lebensjahr hier
Entwicklung des Herzchakraschakras 4. Lebensjahr hier
Entwicklung des Halschakras – 5. Lebensjahr wird es in meinem Online Kurs geben
Entwicklung des Kronenchakras – 6. Lebensjahr wird es in meinem Online Kurs geben
Entwicklung des Kronenchakras – 7. Lebensjahr wird es in meinem Online Kurs geben

 

Danke, dass du diesen Artikel gelesen hast und Bewusstsein in dein Familienleben bringen möchtest.
Mit viel Liebe geschrieben,
Ksenija.

 

 


In meinem YouTube Video spreche ich über meine persönliche Entwicklung und Erfahrungen mit meinen Chakras, welches du hier finden kannst.
Wenn du lieber zuhörst, als liest, hör dir meine Podcast Folge zu diesem Thema an.

Mir persönlich haben es die Chakras absolut angetan! In meiner spirituellen Entwicklung komme ich immer wieder auf die Arbeit mit den subtilen Energiezentren zurück und habe mir mittlerweile fundiertes Wissen darüber angeeignet. Dieses Wissen hat mich dort hin gebracht, wo ich jetzt bin. Deshalb werde ich hierfür einen Online Kurs erstellen, in dem ich euch Schritt für Schritt zeige, wie wir unsere eigenen Chakras kennenlernen und unsere inneren Glaubensmuster aufdecken können. Außerdem zeige ich dir wirkungsvolle Methoden, wie wir unsere Chakras heilen können.
Das hilft uns nicht nur die Beziehung zu unseren Kindern zu stärken, es hilft unser ganzes Leben in Fülle zu Leben.

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3 Comments

  1. Hey meine liebe Freundin,
    Es macht Spass, Deinen Blog zu lesen!!
    Ich vermisse Dich und unseren persönlichen Austausch. Das Chakra-Thema auf Kinder bezogen ist super interessant und ich freue mich darauf, wenn Du den Artikel weiterschreibst.
    Eine dicke Umarmung aus Ibiza,
    Deine Andrea

  2. Sehr gut erklärt! Ich finde es toll, dass du dieses Wissen verbreitest. Ich arbeite auch schon länger mit meinen Chakren und konnte da auch schon sehr viel entdecken und heilen.
    Freue mich auf die Artikel über die Entwicklung der einzelnen Chakren.
    Heike.

    1. Vielen Dank. Liebe Grüße zurück. 💜

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